RELIGIONSFREIE IDENTITÄT ALS OSTDEUTSCHES PHÄNOMEN

VORTRAG PROF. DR. EBERHARD TIEFENSEE

Die Identität der meisten Dresdner ist als religionsfrei - oder religionswissenschaftlich gesprochen: als religiös indifferent - zu bezeichnen.

Das gilt aber nicht für alle. Menschen mit und ohne Religion leben „zwar Wand an Wand, aber offenbar in sehr verschiedenen Welten“. Für die einen ist ein Leben ohne Religion schwer vorstellbar, für die anderen sind religiöse Fragen kein Thema. 

Der Erfurter Theologe und Philosoph Prof. Dr. Eberhard Tiefensee referierte am 4.10.2017 im Kleinen Haus des Staatsschauspiel Dresden über die religionsfreie Identität als ostdeutsches Phänomen und plädierte für einen Dialog, in dem religiöse Fragen nicht tabuisiert werden, aber auch die Fremdheit des Anderen akzeptiert und nicht nur toleriert wird. 

Die Veranstaltung war ein Beitrag von Bunte Kirche Neustadt, Stadtteilhaus Dresden-Äußere Neustadt  und Staatsschauspiel Dresden zu den Interkulturellen Tagen. Der Vortrag ist zugleich Begleitveranstaltung der Ausstellung "Wie glaubt die Neustadt?" im BRN-Museum.

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