SO GLAUBT DER OSTEN - RELIGION NACH DER DDR

VORTRAG - DOKUMENTARFILM - KLAVIERMUSIK

FILM-TRAILER

Wenn Westeuropa ein „kirchliches Katastrophengebiet“ (Peter L. Berger) darstellt, dann ist Ostdeutschland das Epizentrum. Was die Verbreitung religiöser Gleichgültigkeit betrifft, stehen die neuen Bundesländer weltweit einmalig da. Nur Tschechien und Estland können hier mithalten. Peter Jost fragt in seinem Vortrag am Montag, 22. Oktober, im Schwäbisch Haller Haus der Bildung (Musiksaal), weshalb das so ist und zeigt, wie verschieden sich Religion in den Ländern des ehemaligen Ostblocks seit dem Staatsatheismus entwickelt hat. Der evangelische Theologe forschte an der Universität Leipzig über Religion in Mittel- und Osteuropa und leitete in Dresden die „Bunte Kirche Neustadt“, ein Projekt der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens, das im Hinblick auf religionsfreie Menschen mit neuen Formen des Glaubens experimentierte. Aus dem Projekt ist der 40-minütige Dokumentarfilm „Die Gretchenfrage“ hervorgegangen. Darin sprechen Dresdner über Glaube und Kirche. Zu Wort kommen unter anderem Linken-Chefin Katja Kipping, Dynamo-Trainer Cristian Fiél oder Falko Pietsch, Vorsitzender der Dresdner Giordano-Bruno-Stiftung. Ergänzend zu Vortrag und Film wird Mechtild Schmücker musikalische Akzente setzen. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Volkshochschule statt und wird von der Städtischen Musikschule unterstützt. Einlass ist um 19:30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Einen Trailer zum Film gibt es auf YouTube zu sehen: „So glaubt der Osten – Religion nach der DDR“.  

TERMIN

Montag, 22. Oktober 2018, 19:30 Uhr 

ORT

Haus der Bildung, Salinenstraße 6-10 (Südbau, 3. OG, Musiksaal) Schwäbisch Hall

VERANSTALTER

Peter Jost mit VHS Schwäbisch Hall 



T E I L E N 

R S S

F I L M E

I N F O B R I E F